Trüffeleiche
Eine Trüffeleiche ist eine junge Eiche, deren Wurzeln in der Baumschule mit dem Pilz Tuber melanosporum besiedelt wurden, bevor sie in den Boden kommt.
Spanien ist mit rund 120 Tonnen im Jahr der größte Erzeuger schwarzer Trüffel, und Teruel allein steht für rund 80 Prozent der Weltproduktion.
Hier steht, welche Eichen dafür verwendet werden, wie die Symbiose funktioniert und wie lange es dauert, bis die erste Trüffel kommt.

Welche Eiche zur Trüffeleiche wird
Die Fachliteratur nennt für die schwarze Trüffel vor allem die Steineiche (Quercus ilex): die in Spanien am häufigsten verwendete Art und die mit der längsten produktiven Lebensdauer. Für steinige, trockene Böden wird die Portugiesische Eiche (Quercus faginea) genannt.
In Teruel dominiert die Steineiche. Die Hasel geht früher in Produktion, verträgt Trockenheit aber schlechter.
Wie die Symbiose an der Wurzel arbeitet
Pilz und Eiche versorgen sich gegenseitig mit Nahrung. Das ist die Symbiose, und sie ist der Grund, warum ein kranker Baum keine Trüffel gibt: Fehlt der Eiche Nahrung, gibt sie dem Pilz nichts ab.
Die Trüffel selbst ist der Fruchtkörper dieses Pilzes. Sie entsteht unter der Erde, Jahre nach der Pflanzung, und nur, wenn beide Partner gesund sind.
Woran Sie eine Trüffeleiche aus der Baumschule erkennen
Von außen sieht eine mykorrhizierte Eiche aus wie jede andere junge Eiche. Der Unterschied sitzt an der Wurzel und lässt sich nur mit einem Befund belegen.
Was eine Baumschule dafür vorlegen sollte und wie viele der rund 43 spanischen Baumschulen dafür in Frage kommen, steht auf der Seite zum Trüffelbaum.
Wann eine Trüffeleiche die erste Trüffel bringt
Die Zeiträume, die der Erzeuger nennt, gelten, wenn alles richtig gemacht wird.
- Nach fünf bis sechs Jahren: die ersten, vereinzelten Trüffel.
- Ab acht bis zehn Jahren: eine Ernte, mit der sich rechnen lässt.
- Ab zehn bis zwölf Jahren: die Plantage beginnt zu verdienen.
- Zwischen zwölf und achtzehn Jahren: der Höchstertrag. Produktiv bleibt die Eiche bis etwa dreißig.
Wie viele Trüffeleichen ein Hektar braucht
Der Erzeuger rechnet mit 300 Pflanzen pro Hektar. Für eine kleine Fläche von einem halben Hektar sind das 150 Bäume, für 40 Hektar 12.000.
Für einen Garten gilt dieselbe Bedingung wie für eine Plantage: Der Boden entscheidet, nicht der Baum.
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- Tuber melanosporum: die schwarze Trüffel aus Spanien
Kann ich eine vorhandene Eiche zur Trüffeleiche machen?
Der Pilz wird in der Baumschule an die Wurzel der jungen Pflanze gebracht. Die Trüffeleiche, die Sie kaufen, ist deshalb immer eine junge Pflanze mit dem Pilz bereits an der Wurzel.
Was kostet eine Trüffeleiche?
Das hängt von Pflanze und Stückzahl ab. Nennen Sie uns Fläche und gewünschte Menge, dann bekommen Sie ein Angebot.
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Nennen Sie uns Fläche, Lage und die gewünschte Stückzahl. Sie bekommen zurück, ob die Eiche für Ihren Boden in Frage kommt, wie viele Pflanzen Sie brauchen und was sie kosten.
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